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Adelheid Christ
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Zweibrücker Str. 34
76829 Landau/Pfalz
Tel.:  06341-968 44 99 

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Was ist ein Heilpraktiker für Psychotherapie?

Abgrenzung

Heilpraktiker haben im Gegensatz zu Ärzten keine Approbation, sondern eine Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde nach dem Heilpraktikergesetz. Heilpraktiker mit einer umfassenden Erlaubnis (Vollheilpraktiker) dürfen körperliche und seelische Leiden feststellen und eine eigene Therapie durchführen.

Heilpraktiker für Psychotherapie hingegen sind auf das psychotherapeutische Gebiet spezialisiert.

Sie müssen kein Universitätsstudium absolviert haben. Sie verfügen jedoch über praxisorientierte, mehrjährige Ausbildungen.

Sie werden von dem zuständigen Gesundheitsamt eingehend geprüft und nur zugelassen, wenn sie umfangreiche diagnostische und therapeutische Kenntnisse und die Fähigkeit nachweisen, Patienten entsprechend den Diagnosen psychotherapeutisch zu behandeln. Die Ärzte, die die Überprüfung durchführen, sind Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie und prüfen die Kandidaten auf wissenschaftlicher Grundlage.

In Deutschland übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen nicht die Kosten eines behandelnden Heilpraktikers oder Heilpraktikers für Psychotherapie. Sie bezahlen nur für die Therapie bei einem approbierten (ärztlichen) oder Psychologischen Psychotherapeuten. Diese dürfen ausschließlich die 3 Psychotherapie-Verfahren anwenden, die vom “Gemeinsamen Bundesausschuss” genehmigt worden sind: Psychoanalyse, Tiefenpsychologie und Verhaltenstherapie. Dies hat aber eher historische als wissenschaftliche Gründe.

Andere Verfahren sind auch in ihrer Wirksamkeit und Effektivität wissenschaftlich belegt, wie z.B. Systemische Therapie, Hypnosetherapie, lösungsorientierte Kurzzeittherapie u.a. In vielen anderen europäischen Ländern sind die anderen Verfahren längst Standard. In Österreich sind z.B. seit vielen Jahren 22 psychotherapeutische Verfahren für die Abrechnung mit Krankenkassen und Privatversicherern anerkannt.

Alle Heilpraktiker unterliegen zudem einer Berufsordnung und sind zu regelmäßigen Weiterbildungen verpflichtet. Sind sie Mitglied in einem Berufsverband, ist ihre Qualifikation zudem nochmals überprüft und anerkannt worden.